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DR. MED. HELMUT BONNEY

FACHARZT FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE UND -PSYCHOTHERAPIE (FMH)
Schweizerische Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -PSYCHOTHERAPIE (SGKJPP)

PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND FAMILIENTHERAPIE

T: + 41(0)61 921 23 33

DR. MED. HELMUT BONNEY

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PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND FAMILIENTHERAPIE

T: + 41(0)61 921 23 33

Helmut Bonney

Dr. med. Helmut Bonney

Dr. med. Helmut Bonney

  • Dr. med. Helmut Bonney qualifizierte sich zum Facharzt
    für Kinderheilkunde mit kinderneurologischer Spezialisierung
  • Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
  • Psychotherapeuten (tiefenpsychologisch fundiert)
  • Systemischen Familientherapeuten (Deutsche Gesellschaft für Systemische
    Therapie und Familientherapie, DGSF)

1988 gründete er seine erste sozialpsychiatrisch und familientherapeutisch orientierte Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Parallel nahm er seine Weiterbildungstätigkeit in systemischer Therapie auf. Neben seiner Praxis leitet er seit 1998 in Heidelberg das Systemische Seminar Heidelberg mit Fortbildungsinitiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit 1998 publiziert er Einzelarbeiten und in Kooperationen bislang drei Bücher zu kinderpsychiatrischen Fragestellungen mit den Schwerpunkten Familientherapie und differenzierter Analyse und Behandlung von Aufmerksamkeitsstörungen.

Wir bieten auch 2016 wieder Weiterbildungs-Initiativen siehe auch unter >> TERMINE & VERANSTALTUNGEN

>> Bücher und Fachbeiträge (Auswahl) | Medien

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PRAXIS FÜR PSYCHOTHERAPIE UND FAMILIENTHERAPIE

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Praxis
Praxis

Unser Angebot

Wir Arbeiten in den Bereichen:

  • Familientherapie / Systemische Therapie (*.pdf)
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltensmodifikation
  • Systemische Therapie bei ADHS-Konstellationen (*.pdf)
  • Diagnostik und Therapie bei allen seelischen Störungsbildern des Diagnosenkatalogs (ICD-10)
    unter Berücksichtigung von Entwicklungspsychologie und Neurobiologie (systemische Analyse)
  • Diagnostik und Beratung/Training bei Lern- und Leistungsproblemen von Kindern und Jugendlichen
  • Sozialpsychiatrische Kooperationen mit Kindergärten, Schulen, Ergotherapeuten, Logopäden u.a.

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Praxis

AD(H)S

AD(H)S

AD(H)S ist eine inzwischen gängige Abkürzung und steht für die sogenannte „Aufmerksamkeits-Defizit-Störung“ mit oder ohne „Hyperaktivität“. Damit werden bestimmte Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen mittels eines Beobachtungs- und Fragenkatalogs klassifiziert. Mit fortschreitenden Kenntnissen der Neurowissenschaften wurde angenommen, dass dieses beobachtbare Muster von Verhaltensauffälligkeiten wie

  • Störung von Aufmerksamkeitsleistungen,
  • hohes motorisches Aktivitätsniveau und
  • reduzierte Impulskontrolle

mit neurobiologischen Besonderheiten des Botenstoffwechsels im Gehirn einhergeht. Die Beeinflussbarkeit der ADHS durch bestimmte Arzneien (Stimulanzien wie Ritalin® oder Medikinet® ) wurde als Beleg für eine vererbbare Hirnstoffwechselstörung gewertet.

Ergebnisse der Neuroplastizitätsforschung, die völlig andere Erklärungen und Lösungen zulassen, werden immer noch wenig beachtet. Mit Neuroplastizität wird die nachgewiesene Eigenschaft des Gehirns bezeichnet, sich lebenslang unter dem Einfluss von Erfahrungen zu verändern. Sowohl die Entwicklung der ADHS als auch deren Beeinflussung allein durch Pädagogik und Psychotherapie lässt sich mit der Neuroplastizität erklären. Angesichts der nicht vollständig aufgeklärten Ursachen der ADHS empfiehlt die sog. Konsensus-Vereinbarung der Fachgesellschaften Kinderpsychiatrie und Kinderheilkunde von 2003, vor einer Verordnung von Stimulanzien den Betroffenen mit psychotherapeutischen und pädagogischen Mitteln zu helfen. Behandlungswirklichkeit ist aber nach wie vor die meist ausschließliche und immer noch zunehmende Arzneiverordnung.

Es stehen sich verschiedene Behandlungskonzepte gegenüber, die auf sehr unterschiedlichen Erklärungen und Lösungsmöglichkeiten basieren und zu zum Teil kontroversen Diskussionen führen. Siehe auch: >> Systemische Therapie bei ADHS-Konstellationen (*.pdf)

 

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faq

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Familientherapie / -beratung und systemische Therapie?
Familientherapie heißt, Probleme zusammen mit der Familie zu verstehen und Lösungen mit Hilfe der Familie zu entwickeln und durchzuführen. Systemische Therapie heißt , über die Familie hinaus schauen und zu verstehen, wie sich ein Problem entwickelt hat, mit welchen Handlungen es aufrecht erhalten wird und zu planen, welche Handlungen lösungswirksam sein werden.

Wie arbeitet ein Kinderpsychiater mit einer Familie?
Er bringt mit der Familie die Geschichte des Problems in Erfahrung, prüft die Stärken und Schwächen des vorgestellten Kindes. Er entdeckt, welche Lösungsteile durch die Familie geschehen können, welche Anregungen das Kind braucht und wie mit seiner Unterstützung gemeinsam den Schwierigkeiten begegnet werden kann.

...wenn es in der Familie um ADHS geht...

Was ist der Unterschied zwischen ADS und ADHS?
ADS heißt: Aufmerksamkeits-Defizit-Störung. Die „einfache“ Aufmerksamkeitsstörung bezeichnet ein Verhalten, das durch mangelnde Aufmerksamkeitsleistungen charakterisiert ist, ohne dass ein Zuviel an Bewegung oder Bewegungsdrang zu beobachten ist. Die Kinder bleiben dann nicht bei der Sache und erscheinen als unkonzentriert oder träumerisch. In diesen Fällen ist dann zu klären, was denn die Aufmerksamkeit stört und das Kind davon abhält, sich geordnet und konzentriert zu verhalten

ADHS: Aufmerksamkeits-Defizit / Hyperaktivitätsstörung.
Eine hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens ist durch ein Zuviel an Bewegung gekennzeichnet; und es gelingt den Kindern nur schlecht, sich sozial angemessen zu verhalten. Sie dosieren ihre Impulse nur unzureichend und schaffen es kaum, sich in den schulischen Ablauf einzufügen und die dort geforderten Leistungen zu zeigen. Ebenso erleben die Eltern innerhalb der Familie, dass der erzieherische Einfluss nur schwer gelingt.
In beiden Fällen ist nur dann von einer behandlungsbedürftigen Störung zu sprechen, wenn das Grundschulkind sowohl in der Schule als auch im Familienzusammenhang ADS-, bzw. ADHS-Verhalten zeigt.

Wie kann mein Kind ADHS bekommen, was sind die Ursachen?
Definitive Ursachen sind nicht gesichert. Es gibt entsprechend keinen Test oder ein anderes Untersuchungsverfahren, dass eine ADS oder ADHS beweisen könnte. Die „Diagnose“ ist lediglich das Ergebnis einer Verhaltensbeobachtung.

Kein Kind wird mit ADHS geboren. Es gibt Hinweise darauf, dass Anpassungsstörungen, die im Säuglingsalter bestehen (sog. Regulationsstörungen) die spätere Entwicklung einer ADHS begünstigen. Ebenso können belastete Familienverhältnisse sich derart auf die Kinderentwicklung auswirken, dass sich ADHS entwickelt. Die neurobiologische Forschung nimmt an, dass bei ADHS-Kindern Besonderheiten im Gehirn bestehen. Ob diese Besonderheiten aber Ursache der ADHS sind oder sich im Lebensverlauf unter dem Einfluss der Lebenserfahrungen entwickeln, ist nicht geklärt.

Ist meistens ADHS dafür verantwortlich, wenn mit einem Kind etwas „nicht stimmt“?
Derzeit ist eine starke Tendenz zu beobachten, sehr schnell an ADHS zu denken, wenn es mit einem Kind Probleme gibt. Die fachärztliche Untersuchung muss klären, welche Veranlassungen es für die Probleme gibt und wie vorzugehen ist: u.a. geistige und seelische Verfassung des Kindes, Stärken, Schwächen, Lage der Familie, Einwirkungen der Schule. Erst danach ist es möglich, eine Diagnose zu stellen und Lösungen zu entwickeln. Letzteres ist unabhängig davon, ob man das Problem „ADHS“ nennt.

Was kostet es, bei Ihnen untersuchen zu lassen, ob mein Kind ADHS hat?
1. Wir führen eine Privatpraxis. Die Kosten werden von den privaten Krankenversicherungen getragen.
2. In allen anderen Fällen ist im Durchschnitt zunächst mit den Kosten für 5 Sitzungen bei einem Stundensatz von 140 Euro/h (angelehnt an die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ 2005)) für Erstdiagnostik und Beratung zu rechnen, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht getragen werden. Innerhalb dieser systemischen Sitzungen beginnt bereits die Lösungsentwicklung.

Kann man ADHS mit den derzeit verwendeten Medikamenten heilen?
Nein, die Medikamente haben keine heilende Wirkung. Zur Heilung benötigt man Psychotherapie und Pädagogik.

Wird ADHS vererbt ?
Ob und in welcher Intensität, ist nicht einfach zu beantworten. Entscheidend ist, ob und in welcher Ausprägung diese Veranlagung zur Wirkung kommt. Und das hängt davon ab, wie die Entwicklung eines Kindes in seiner Umgebung (Familie) von seiner Geburt an verläuft.

Wie soll ich vorgehen, wenn mein Kind Arzneien wie z.B. Ritalin® nehmen soll, ich aber dagegen Bedenken habe?
1. Mit dem verordnendem Arzt und eventuell den Lehrern darüber sprechen, dass Sie Alternativen suchen.
2. Wenn keine genaueren Untersuchungen des Kindes (Seelisches, Begabung, Schwächen) stattgefunden haben, diese veranlassen.
3. Die Möglichkeiten zur Mitwirkung von Elternhaus und Schule bei einer Therapie (üblich bei systemischer Arbeitsweise) nutzen.

Was ist mit Neuroplastizität gemeint?
Das Gehirn bleibt nicht, was es ist. Es verändert lebenslang seine Organisation und Struktur unter dem Einfluss der Lebensbedingungen und des Lernens. Diese Eigenschaft des Gehirns können sich Erziehung und Therapie zunutze machen.

Können Erwachsene ADHS bekommen?
Erwachsene, die große Sorgen haben und/oder sich mit verschiedenen seelischen Störungen auseinandersetzen müssen, sind manchmal unaufmerksam, unruhig, verstimmt oder sehr aufgebracht und/oder heftig und unkonzentriert bei der Arbeit. Es gibt Vereinbarungen behandelnder Ärzte und Therapeuten, die sagen: Wenn gesichert ist, dass sie als Kinder ein vergleichbares Verhalten zeigten, wird auf Basis bestimmter Kriterien von ADHS gesprochen. Nötig sind psychotherapeutische Hilfestellungen, unabhängig davon, ob man das Problem ADHS nennt. In der Regel kommen Arzneien wie Ritalin® nicht in Betracht; da sie nur für Kinder zwischen sechs und achtzehn Jahren zugelassen sind. Es wären lediglich Ausnahmegenehmigungen möglich (sog. „off-label use“).

Behandeln Sie Erwachsene mit ADHS ?
Wenn ein Erwachsener klären möchte, ob er es mit ADHS zu tun hat, kann er sich an eine Praxis wie unsere wenden. Wir erarbeiten dann mit Blick auf die seelische Verfassung, ggf. auf Familie und Arbeitsumgebung, eine Lösungsmöglichkeit.

 

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Praxis

TERMINE & VERANSTALTUNGEN

Schulverweigerung? Schulversagen?

Komplexe Fragen aus dem schulischen Alltag und Systemische Lösungsprinzipien

DGSF-Fachtag mit Dr. Helmut Bonney, Lotti Lienhardt & Renate Weihe-Scheidt
am 28. April 2017 in Freiburg

 

 

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Kontakt

Haben Sie Fragen? Möchten Sie uns in unserer Praxis besuchen ?

Wir freuen uns, wenn Sie mit uns in Kontakt treten möchten:

Telefon + 41(0)61 921 23 33
Mobil +49(0)151 253 230 73

E-Mail:
dr.bonney-liestal@outlook.com

Adresse:
Benzburweg 18 | 4410 Liestal
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